SO/SUN ° 08.04.2012

Babylon Kino1 ° 16:00H

Behind Blue Skies

Himlen är oskyldigt blå
Original, englische UT
Schweden 2011, R: Hannes Holm, D: Bill Skarsgård, Peter Dalle, Josefin Ljungman, 110min

Sommer 1975, Schweden rockt. In dieser speedigen Tragikkomödie hat Teenager Martin (Bill Skarsgård) gerade die Schule hinter sich und kehrt der Großstadt den Rücken um seinen Ferienjob in Sandhamns exklusivem Yacht Club Restaurant auf Stockholms schicker Halbinsel anzutreten. Damit lässt er endlich den Horror zuhause und das langjährige Leid seiner Mutter hinter sich, wo sein sadistischer Vater, ein Alkoholiker, die Familie terrorisiert. Eine fremde, faszinierende Welt eröffnet sich ihm, er trifft seine große Liebe und wird gleichzeitig rasch vom Chef des Yacht Club Restaurants unter dessen Fittiche genommen, einem notorischen Playboy und Strippenzieher der schwedischen Oberschicht. Doch hinter seiner glamourösen Fassade des idyllischen Archipels verbirgt sich eine düstere Realität und Martin erhält einen Crashkurs in Sachen Sex, Drugs & High Society. Bevor er die drastischen Details und dramatischen Verstrickungen durchschaut, befindet er sich bereits mitten im größten Skandal der schwedischen Kriminalgeschichte.

Summer of 1975. Martin has just graduated from high school and leaves city for a summer job at the exclusive yacht club restaurant in Stockholm's archipelago, leaving behind him an alcoholic father and a suffering mom. A whole new world: Martin meets the love of his life and is taken under the wing of the yacht club restaurant's boss, a playboy in the center of Swedish society. But hiding behind the glamorous facade is a much darker reality. Before Martin understands he finds himself in the middle of one of the greatest scandals in Swedish criminal history.

TRAILER
http://www.youtube.com/watch?v=HAarIESXTPE



Babylon Kino1 ° 18:15H

August

Elokuu
Original, englische UT
Finnland 2011, R: Oskari Sipola D: Eppu Pastinen, Lina Turkama, Zagros Manuchar, Niina Koponen, 109min

Im Nokia-Wunderland hat Aku null Verbindung. Tausende Kilometer trennen ihn von zu Hause, seinem Auto, seinem Telefon und seinem Bargeld, gestrandet im Sommerhaus von Leuten, die er nicht kennt, mit einem Mädchen, das ihn hasst. Gerade hat er sein Abitur gemacht, nun liegt ein todlangweiliger Sommer vor ihm. Die Eltern sind im Urlaub, sein Girlfriend in St. Petersburg, während er in Helsinki auf der Baustelle malocht. Eine Mittsommernachtsparty bringt unverhoffte, allerdings verwirrende Abwechslung: Die attraktive Juli lässt sich von ihm zur Hochzeit ihrer Schwester kutschieren und von dort aus immer weiter in den Norden – ohne dass der verknallte Aku bei ihr landen konnte. Bislang wohlbehütet, muss Aku begreifen, dass richtiges Leben gelegentlich auch ziemlicher Rock 'n' Roll ist.

Summer begins, Aku graduates high school and faces a great emptiness. As his girlfriend, parents and friends all leave the city, it promises to be the dullest summer ever. Everything changes at Midsummer when Aku meets Juli, a beautiful, strange and wild girl. Juli asks Aku for a ride to eastern Finland. Aku agrees - without any idea what he´s getting himself into.

TRAILER
http://www.youtube.com/watch?v=87t9H6TGsaI



Babylon Kino2 ° 18:30H

Regretters

Ångrarna
Original, englische UT
Schweden 2009, R: Marcus Lindeen, D: Orlando Fagin, Mikael Johansson, 60min

Die vielfach ausgezeichnet Erstlingsdoku von Marcus Lindeen portraitiert Mikaela und Orlando, zwei Transsexuelle und befragt sowohl queere Rollenklischees als auch tradierte Gendernormen kritisch im Kontext der Biografien und der weitreichenden Entscheidungswege seiner Protagonisten. "Mikaela will wieder der Mann werden, der sie vor ihrer Operation Mitte der 90er Jahre war. Orlando wollte in den 60ern eine Lady sein und fühlt sich heute, zwei Geschlechtsumwandlungen später, weder als Mann noch als Frau. Beide sind inzwischen über 60, und auch wenn die Doku, in der sie einander ihre Lebensgeschichten erzählen, ‚Regretters´ heißt, sprechen sie weniger reumütig als abgeklärt über diverse erlebte gender troubles. Wenn der flamboyante Orlando und die bullige Mikaela über Perücken und Partnerwünsche fachsimpeln, wird spürbar, wie tradierte Gendernormen noch dort wirken, wo sie scheinbar überschritten werden – aber auch, was für eine abenteuerliche Konstruktion diese sogenannte Normalität ist." Joachim Schätz, FALTER

A documentary film about two Swedish men who both go under the knife and become women. Only to realize that changing their sex was a big mistake. They meet for the first time to talk about their lives. Though born as men, Mikael and Orlando both change their sex to become women. Now well into their 60s, the two meet for the first time to talk about their lives and, the one defining regret they both share, their sexual reassignment. Mikael underwent surgery in the mid-90s as a 50 year old, while Orlando was one of the very first sex change patients in Sweden in 1967. Regretters won the Prix Europa for best documentary in Berlin in 2010, the Swedish Academy Award (Guldbagge) for best Swedish documentary 2011 and has, besides been presented at numerous international film festivals, also been screened at The Museum of Modern Art in New York and The National Center for Contemporary Art in Moscow.

TRAILER
www.atmo.se/film-and-tv/regretters



Babylon Kino2 ° 19:45H

We Call it SkwEee


Original, englische UT
Schweden 2011, R: Iacopo Patierno, David Giese, D: Daniel Savio, Randy Baracuda, Joxaren, Pavan, 61min

Die Musikdoku von David Giese portraitiert die wichtigsten Skewee DJs und Helden des Scandinavian Electro. Als Namensgeber des stylishen Skweee-Sounds gilt der schwedische Grammy Award Gewinner, Szene-Mastermind und Skweee-Pionier Daniel Savio. Zu den wichtigsten Labels gehört neben Dodpop aus Norwegen und Flogsta Danshall aus Schweden auch das Label Harmonia aus Finnland. Skweee kommt ursprünglich aus Schweden und Finnland und vereint einfache Synth-Loops und Bass-Linien mit Funk, R&B oder Soul-ähnlichen Rhythmen, so dass ein nackter funky Sound entsteht. Die Songs sind fast immer völlig instrumental. Der Name bezieht sich auf die Verwendung betagter Synthesizer, aus denen der Sound gesqeeeezed wird. Die Musikdoku begleitet die bekanntesten Skweee-Musiker ein Jahr lang mit der Kamera von Gig zu Gig und zurück ins Studio, durch Schweden, Finnland, die baltischen Staaten, bis nach Barcelona zum Sonar Festival.

This musicdoc is featuring the heroes of Skewee protagonists of scandinavian electro and electronica environment. Most prominent: Swedish Grammy award winner, Daniel Savio, aka the producer who came up with the one word genre description, 'skweee,' after squeezing every element he could out of a primitive synthesizer. The film is following the Skee DJs as Mesak, Randy Baracuda, Joxaren and Pavan to gigs from Sweden, Finnland, the Baltics States to Barcelona at Sonar Festival.

TRAILER
http://www.youtube.com/watch?v=Ddl8Plh0fn4&feature=youtu.be



Babylon Kino1 ° 20.30H

Lapland Odyssey

Napapiirin sankarit
Original, englische UT
Finnland 2010, R: Dome Karukoski, D: Jussi Vatanen, Pamela Tola, Jasper Pääkkönen, Timo Lavikainen, 89min

Janne ist im Prinzip weder ein Mann großer Worte noch Taten. Als aber seine Freundin Inari in der lichtarmen Jahreszeit endlich einen digitalen Fernsehanschluss verlangt, hat er einen Plan: Auf in den Norden, um bei Inaris Vater eine neue Digibox zu holen. Allerdings wird die Reise mit zwei Kumpels in einem geliehenen Auto zum Zickzackkurs zwischen jähen Bedrohungen, denen Small Town Boy und Couchpotatoe Janne und seine Begleiter nur bedingt gewachsen sind: Rabiate Polizeikontrollen, Naturgewalten und andere Unvorhersehbarkeiten. Es gilt einen Angriff von toughen Lesben zu überstehen, ein Rentier zu erlegen und den Kugeln eines schlechtgelaunten Russen zu entkommen. Nach dem Verlust mehrerer Autotüren und unzähligen Kilometern rückt das Ziel in der Polarnacht in greifbare Nähe. "Analog war besser!" heißt schließlich Jannes erschöpftes Resümee am Ende dieses arktischen Roadmovies.

Nothing is really working for Janne. When his wife Inari asks the man to get a cheap digital conversion box, he spends the money she gave on drinks with his two best friends. Inari has had enough and gives him an ultimatum. Janne and his friends hurl into an adventure that seems quite impossible. They have to get money for petrol and the box and finally find a store for in the middle of the night. The three friends have to struggle hard to save Janne´s happiness. On the way to the nearest town, many variables occur, from killer lesbians and police raids to Inari´s ex-boyfriend Little Mikko. Having driven hundreds of miles, freezing, fighting and loosing several car doors, they at last find, each in his way, something essential. But is it enough to save Janne´s relationship with Inari?

TRAILER
http://bionyheder.dk/film-trailer/4725/lapland-odyssey



Babylon Kino2 ° 21:00H

ÁrstíÐir: You just have to know me


Original, englische UT
Deutschland 2011, R:Lilja Häfele, D: Daníel Auðunsson, Gunnar Már Jakobsson, Hallgrímur Jónas Jensson, Jón Elísson, Karl James Pestka, Ragnar Ólafsson, 48min

"Árstíðir: You just have to know of me" ist eine Musikdoku in deren Fokus die iceländsche Newcomer Band Árstíðir steht. Die Formation produziert als sechsköpfige Band ein Klang-Amalgam aus Progrock, Indie, Country und isländischer Volksmusik: virtuos und orchestral wie Sigur Rós. Drei akustische Gitarren, Cello, Violine und Piano – im Verbund mit sechsstimmigen Vokalharmonien. Seit ihrer Formation als Band hat Árstíðir drei von der Musikkritik unisono gelobte Alben herausgebracht. Nach ausverkauften Touren in Nordosteuropa, Skandinavien und Russland zelebriert das stylishe Sextett im Lido seinen ersten Berlin-Gig. "Each of their songs sounds surprisingly brutal when performed live, penetrates the depths of the soul. Árstíðir's music sends you on an amazing journey from which you return astonished and full of gratitude."
Michael Lazutkin, Zvuki, Russia.

»Árstíðir: You just have to know of me« portrays six grounded, laid back and extraordinarily talented musicians; Daníel, Gunnar, Hallgrímur, Jón, Karl and Ragnar. Emerging from Reykajvík's pulsing and lively music scene, »Árstíðir« produce remarkable sounds both melancholic and positive. Narrated by the band-members themselves, this documentary introduces both the band and their hometown Reykajvík, whilst featuring two powerful but very different performances in a small cosy café, and at an annual concert in Frikirkja. Who has not yet known of »Árstíðir« will after having had watched this documentary. You just have to know of them.

TRAILER
http://vimeo.com/21291880